Luckenwalde, bzw. die Bibliotheken im Landkreis Teltow-Fläming scheinen mit BorrowBox ein neues Angebot für E-Medien anzubieten. Dahinter steckt der Anbieter Bolinda. Eine Alternative zur Onleihe?
[BorrowBox] »Neues E-Medien-Angebot in der Bibliothek im Bahnhof«
Genau, mit BorrowBox kommt neben Overdrive eine Alternative zur Onleihe auf dem Markt.
Ich kenne die App aus den UK (finde libby von overdrive immer noch am besten), bin aber gespannt wie das medien angebot aussieht. Bei Overdrive hat das ja etwas gedauert bis die wirklich auf dem deutschen Markt etabliert waren.
Bin aber einfach froh das immer mehr Alternativen zur Onleihe kommen.
Wenn ich das richtig im Kopf habe, kauft man hier keine Lizenzpakete.
Erst wenn der Kunde den Titel leihen möchte wird eine Lizenz erworben.
Irgendwie so wenn ich mich richtig erinnere.
Meine Bibliothek gehört zu dem Verbund von Luckenwalde, mit dem die BorrowBox als erstes live gegangen ist. Falls jemand Fragen hat, gerne her damit. Die Onleihe hatten wir zum Jahresende gekündigt und setzen jetzt nur auf die BB.
Ich habe nicht ganz verstanden, ob das auch CARE ist (und das konnten sie mir auch nicht sagen), aber auch hier gibt es ne Passphrase und einen Download-Code für PocketBook und Tolino. Also definitiv eine Alternative zu ADE.
Ob die wirklich auch mit allen/den gleichen Verlagen/Aggregatoren wie die divibib Verträge haben, weiß ich nicht. Eine Besonderheit gibt es aber: Die kommen urspünglich aus dem Hörbuchbereich und sind praktisch selbst Hörbuchverlag, haben also eigene Inhalte.
Um die Art der Verträge ging es mir weniger, mehr um die breite des Angebots, wie gesagt, Overdrive hatte ja lange das Problem, dass die kaum deutsche Medien hatten (inzwischen ja vergleichbares Angebot wie Onleihe)
Auf Leitungsebene stelle ich mir da eine ganz andere Frage:
“Wenn es nun im digitalen Bereich mehrere gleichrangige Anbieter gibt, wie greift dann das Vergaberecht? Muss nicht nur eine einzelne Bibliothek sondern auch ein Verbund EU-weit regelmäßig neu vergeben?”
Hinsichtlich der Vergabe der physikalischen Medien ist die Frage ja geklärt. Aber im digitalen gab es lange Zeit nur “besondere Angebote”. Verbünde bewegen sich schnell finanziell im Rahmen drüber. Gibt es da schon Erfahrungen?
Ich kenn mich da wenig aus aber gilt das nicht erst ab einem sehr hohe Geldbetrag? Ich glaube nicht das die Kosten für ein e-Ausleihe Anbieter jemals so hoch sind?
Erwirbt man bei BorrowBox eigentlich einzelne Lizenzen (wie Onleihe) oder erwirbt man für eine bestimmte Summe das Recht, seine Kundschaft auf die Plattform zu bringen, ohne selbst die Inhalte zu bestimmen (wie z.B. Filmfriend)?
Angebot ist groß und genauso wie bei Onleihe (ich habe aber nie einzelne Titel getestet). Das Zeitschriftenangebot wird noch ausgebaut, aber da gehen sie gut auf unsere Wünsche ein. Man kann sich vorher einen Demo-Zugang machen.