Wasserspender für Nutzer und Personal

Hallo,

bei uns steht aktuell das Thema Wasserspender für Kunden und Personal im Raum, da wir drei Stockwerke und keine Klimaanlage haben und das in großen und ganzen die einzige Hitzemaßnahme ist, die wir uns (vielleicht) leisten können. Das genaue Modell wissen wir noch nicht aber die Marke ProSoda wird wohl bei uns im Rathaus genutzt.

Nun sind wir etwas zwiegespalten was Aufwand für Wartung, (laufende) Kosten und Hygiene angeht. Geplant ist den Wasserspender ins Obergeschoss zur Kaffeemaschine zu stellen aber das ist dann wieder für Kinder nicht unbedingt zugänglich.

Hat vielleicht jemand Erfahrungen mit Wasserspendern aller Art gemacht und könnte teilen, was gut/schlecht war und worauf achten sollten?

Viele Grüße und vielen Dank

Mo :slight_smile:

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Hallo,

ich hab das nur am Rande mitbekommen, aber in unserer Zentralbücherei haben sie vor einem Jahr einen Wasserspender bekommen.

Probleme waren die vielen Gläser, die gewaschen werden müssen und die Abtropfschale, die ständig überlief. Vor kurzem wurde endlich eine Abwasserleitung angeschlossen (Denkmalschutz). Und es wurden natürlich auch Gläser geklaut.

Details erfragen Sie am besten bei den Kollegen der Zentralbücherei. Kontakt auf Anfrage per Direktnachricht.

Viele Grüße und schönes Wochenende

Stefan Beer

Hallo,

wir haben seit Jahren einen Wasserspender mit Festwasseranschluss und Ablaufschlauch. Er hat eine Kühlfunktion, sodass man Wasser mit Leitungstemperatur und sehr kaltes Wasser entnehmen kann. Er muss ein oder zweimal im Jahr gewartet werden. Dabei werden z. B. die Filter gewechselt. Ansonsten ist der Betrieb problemlos. Wir haben eine Kunststoff-Matte unter den Sockel des Spenders gelegt, da manchmal gekleckert wird. Der Sockel leidet auch ein wenig unter der Feuchtigkeit.

Der Spender ist äußerst beliebt. Besonders im Sommer bilden sich eine lange Schlange am Spender.

Viele Grüße.

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Wir haben auf dem Uni-Campus mehrere Wasserspender, in der Uni-Bib haben wir im Eingangsbereich ebenfalls einen, der auch rege genutzt wird. Allerdings gibt es bei uns keine Gläser o.ä., die Nutzenden müssen ihre eigenen Flaschen mitbringen. Wir halten jedoch einige Pappbecher bereit, gerade für die Sommermonate, falls jemand kein eigenes Gefäß dabei hat. Da wir nicht so viel Publikumsverkehr haben, wird das nicht oft nachgefragt. Unsere Stammlernenden kennen sich entsprechend aus und sind ausgestattet. Auf jeden Fall eine gute Sache!

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An unserer Schule (arbeite in einer Schulbibliothek) gibt es mehrere Wasserspender. Normales und gekühltes Wasser entnehmen geht immer, Kohlensäure zusetzen scheint wartungsintensiver zu sein. Die Spender sind so hoch, dass Wasserflaschen drunter passen. Aber in einer Bib ein paar Einmalbecher bereit zu halten, scheint sinnvoll. In dem Studio, wo ich trainiere, wird extra darauf hingewiesen, dass Flaschen zu verwenden sind, bei denen der Deckel abgeschraubt werden kann und eine große Öfnung vorhanden ist, aus hygienischen Gründen.

Für die Öffentlichkeit haben wir Wasserflaschen, bei denen sie sich glasweise Wasser nehmen können. Außerdem sind wir Refill-Station, falls jemand was für die Flasche braucht. Die Nachfrage, besonders in den Sommerferien ist übersichtlich.

Wir als Personal haben einen Sodastream duo, der gut läuft - wir sind acht Mitarbeitende und haben mit einem strombetriebenen Gerät angefangen, aber das war dauernd kaputt. Das Gerät nutzen wir auch für Veranstaltungen.

Als wir eingezogen sind vor 16 Jahren, hatten wir einen Wasserspender mit Zulauf, aber der wurde zu teuer.

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An meiner letzten Bibliothek (WB, Fachhochschulausrichtung) hatten wir für zwei Standorte je einen Wasserspender. Wir hatten die von Culligan, meine ich. :thinking: Die Studis lieben den Wasserspender, und es gab regelmäßig Beschwerdemails wenn der Wasserspender mal nicht ging. Anschaffungsgrund war auch die UN Nachhaltigkeitsziele umzusetzen. Über die Kosten kann ich leider gar nichts mehr sagen. Eine neue Gasflasche haben wir regelmäig bekommen und konnten sie dann auch selbstständig wechseln. Jeden Morgen haben das Gerät einmal kurz desinfiziert. Was sich mit der Zeit noch rausstellte: man brauchte einen Spritzschutz auf dem Boden, weil doch das eine oder andere mal daneben ging. Wenn das Gerät kaputt ging, konnten wir nicht alle Fehler alleine beheben sondern brauchten die Hilfe der Firma. Aber im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass der Wasserspender eine gute Investition war.

Guten Morgen, unser Förderverein hat uns vor 3 Jahren einen Wasserspender gekauft. Kosten waren aus der Lameng um die 3.000€. In dem Spender können auch CO2 kartuschen verbaut werden um Sprudelwasser zu erzeugen. Das ist jedoch mit 60-80€ im Monat sehr teuer und aufwendig. Daneben sind die per Amazon zu bestellenden Kartuschen aus China und wegen Aufwand, Kosten und Umweltschutz gibt es bei uns nur noch normales Wasser. Dies aber auch wie bei FMoll-Seiler in kalt, medium kalt und Leitungstemperatur. Die Kosten für die Wartung sind somit bei 150€ /Jahr für die Filter zu kalkulieren. Den Austausch nimmt ein Dienstleister vor. Vereinzelt wurden Gläser entwendet. Der Automat ist sehr populär. Man muss sich etwas einarbeiten um kleinere Probleme wie Tropfschale voll, Rückstau von Wasser im Gerät etc selbst beheben zu können. Sie werden ihren Kunden mit der Anschaffung eine große Freude machen.

Diese Frage ist nicht so ketzerisch gemeint wie sie möglicherweise klingt, aber was ist gegen den Wasserhahn im WC/Waschraum einzuwenden? Auch hier wurde vor längerer Zeit über einen Wasserspender nachgedacht. Wegen der professionellen Hygieneüberwachung, für die hier nun wirklich niemand die Verantwortung übernehmen sollte, wurde davon jedoch Abstand genommen. Wer seine Wasserflasche auffüllen möchte tut dies im Waschraum am Handwaschbecken. War noch noch nie ein Problem. Ggf. könnte man auf einem Tablett o.ä. einige Gläser anbieten, aber unsere Leser sind da eigentlich immer wohl präpariert. Die Frage ist also ernst gemeint: was spricht gegen den Wasserhahn? Außer natürlich daß er nicht sprudelt, aber das scheint unsere Leser bisher nicht zu stören.

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Genau das ist eine Frage, die uns auch zu denken gibt. ich persönlich finde Wasser aus dem Wasserhahn absolut ausreichend aber ein Teil unserer Kunden eben nicht.

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Eine weniger aufwändige Möglichkeit ist, an vorhandenen Waschbecken eine - so heißt das in der Baumarktwelt - leitungsgebundene Trinkwasserzapfstelle einzubauen, siehe z.B. das Produkt im Anhang


. In SLUB Dresden wurde das gemacht mit sehr guten Erfahrungen. Achtung: Wenn man Besuchende einlädt, einen „Trinkwasserspender“ zu nutzen, muss es auch nachweislich Trinkwasserqualität haben, d.h. jährlich (?) muss eine Wasseranalyse her; Kosten ca. 150 E.

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Unser Flaschenwasser ist auch nur aus dem Wasserhahn. Meist ungesprudelt.

Guten Tag,
aus der Perspektive der Nutzerin kann ich verschiedene Wasserspender an meiner Uni vergleichen, mein Favorit ist auch der, der einem Waschbecken aus Edelstahl am nähesten kommt, der Wasserhahn ist so hoch, dass man bequem seine Flasche drunter halten kann und mit einem Sensor wird das Wasser gestartet, der hatte auch mal ein Druckknopf. Ich glaube es kommt so ca. 0,5l raus, das Wasser stopt auch, wenn die Flasche aus dem Sensor-Bereich verschwindet.

Die Säulen mit Auffangschale für Tropfen, sind meines erachtens schneller schäbig, bedeutend langsamer beim Wasserauffüllen und der Sprudel-Modus ist oft außer Betrieb. Weiter finde ich es etwas unangenehm, dass man nicht etwas Wasser ablaufen lassen kann, wenn es längere Zeit steht. RIchtig kaltes Wasser ist trotzdem toll, gerade im Sommer.

Ich bin pro Waschbecken!

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Das kommt ganz darauf an, wie die Waschbecken aussehen, wie hoch der Wasserhahn ist etc. An meiner früheren Arbeitsstelle passten z.B. viele Flaschen nicht richtig unter den Wasserhahn und ließen sich dann bestenfalls halb befüllen.

Eine andere Frage ist die der Zugänglichkeit: An meiner jetzigen Arbeitsstelle sind die Toiletten leider nur noch in dem Bereich hinter der Zugangskontrolle, also ausschließlich für Personen mit Bibliotheksausweis zugänglich. Einen separaten Wasserspender könnten wir aber auch davor ins Foyer stellen, wo er auch für Besucher ohne Ausweis benutzbar wäre.

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Hallo Herr Ilg,

Danke für den Einwurf. Das Leitungswasser in D ist doch idR Trinkwasser und bedarf daher keiner gesonderten Untersuchung, oder sehe ich das falsch?

Wir sind da mit wenig Nutzenden eher unkonventionell unterwegs. Wir haben für Veranstaltungen Wasserkaraffen. Letzte Woche Dienstag in der DB bzw. am Montag nach dem Treffen der Bibliothekar:innen haben stellvertretende Chefin und ich entschieden: Wir füllen drei Karaffen für alle im Team, stellen die in den Kühlschrank, jeder kann sich das Leitungswasser nehmen und soll wieder auffüllen, wenn die Karaffe fast leer ist.

Dazu habe ich leider nur Halbwissen, vielleicht reichts aber: Ja, die Wasserversorger müssen Trinkwasserqualität abliefern bis zu den Gebäuden. Allerdings kann es verunreinigt werden durch Rohrleitungen des Gebäudes. Verpflichtende Trinkwasseruntersuchung regelt die (bundesweite) Trinkwasserverordnung, wonach zum Beispiel Schulen, Hotels u.a. sie alle 3 Jahre eine Wasseruntersuchung durchführen müssen. Um nicht in der Trinkwasserverordnung gründeln zu müssen: Der Immobiliendienstleister Engel&Völkers hat Wissenswertes zur Untersuchungspflicht hier zusammengefasst.

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Wir haben 2 Etagen und im EG einen 4L-Getränkespender aus Glas mit Zapfhahn stehen, dazu Gläser für Veranstaltungen. Alles in der Nähe der Verbuchung. Wasser kommt aus dem Hahn in der Teeküche. Reinigung erfolgt über die Spülmaschine. Wird gut angenommen.

Zitat eines Kindes: „Mama, ich trinke was - weil hier was zu trinken steht.“ :smiley:

Wir nutzen derzeit ein Gerät der Firma Culligan auf Mietbasis (ca. 220 €/Jahr), mit austauschbaren Wassergallonen und Einwegbechern. Gallonen und Becher müssen gekauft werden, die Wartung ist im Mietpreis enthalten. Mit der Firma sind wir sehr zufrieden. Allerdings mussten wir zwischenzeitlich den Standort wechseln, weg vom Eingangsbereich hin zu einer ruhigeren Zone. Es wurde zu viele halbvolle Becher vor allem von Kindern entsorgt, die nicht wirklich Wasser wollten, sondern nur das Gerät benutzen (weil es so spannend ist, wenn man das selber kann :wink: )

Wir stellen aber demnächst um auf einen Wasserspender, der vom örtlichen Wasserversorger gesponsert wird und ans Trinkwassernetz der Bücherei angeschlossen wird (Zuleitung und Ableitung). Das örtliche Immobilienamt kümmert sich um den Anschluss an Wasserleitung und Abwasserleitung, mit dem Wasserversorger haben wir einen Wartungsvertrag abgeschlossen (ca. 500 € pro Jahr für 2 Wartungen). Becher oder Gläser wollen wir nur noch an Extremhitzetagen zur Verfügung stellen, da viele Besucher:innen ohnehin bei längerem Aufenthalt Flaschen oder Becher dabei, die sie befüllen können.

Alternativ wurde vom Immobilienamt ein Trinkwasserbrunnen Marke Eigenbau vorgeschlagen, wie er auch an den örtlichen Schulen eingebaut wird: ein ans Trinkwassernetz angeschlossenes Wasserbecken mit Spritzschutz und elektronischer Armatur, die regelmäßig automatisch durchspült und so die Hygieneanforderungen erfüllt. Das wurde aber mit einem von uns gewünschten Unterschrank für die Lagerung von Gläsern/Bechern zu teuer in der Anschaffung, sodass wir nun das Sponsorgerät einsetzen wollen.

Viele Grüße

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Wir haben bereits seit vielen Jahren einen Trinkwasserspender mit Festwasseranschluss von der Firma Culligan. Das Gerät wurde uns damals gesponsert, wir tragen die laufenden Kosten für die Wartung und die CO2 Flaschen. Die CO2-Flasche tauschen wir nicht sehr oft, die Wartungskosten liegen bei ca 400€/Jahr. Durch die UV-Lichtbehandlung des Wassers muss da auch kein großer Reinigungsaufwand betrieben werden. Das macht das Gerät quasi alleine.

Wir hatten bisher immer Pappbecher die wir kostenfrei ausgegeben habe (mit Kässchen für Spende) und sind jetzt auf ein Mehrwegbecher-System der Verwaltung umgestiegen die man gegen 1€ Pfand bekommt. Unser Durchsatz ist nicht so ultra hoch, dass wir nur wöchtentlich die Spülmaschine brauchen. Mit den Pappbechern zur freien Verfügung standen die teilweise überall in der Bibliothek und Kinder haben sich einfach mehrfach einen frischen BEcher genommen und viel geklecktert. Das ist jetzt nicht mehr der Fall.

Gelegentlich ist der Auffangbehälter voll, aber es ist überschaubar. Einen Abfluss-Schlauch haben wir nicht.