vor 2 Wochen hat die Mediathek Ingelheim einen Wasserschaden erlitten, der zwar gottlob unser Inventar und unseren Bestand nicht in Mitleidenschaft gezogen hat, aber trotzdem unser komplettes Erdgeschoss - und damit die Zugänglichkeit fürs ganze Haus - lahmlegt, und das über Wochen, wenn nicht Monate… Nun überlegen wir, wie wir den Kontakt zu unseren Nutzenden halten und alternative Angebote (neben der Onleihe) etablieren können. Das betrifft zunächst unsere Sommerleseaktion, aber auch Rückgabe und Ausleihe der Medien in eingeschränktem Rahmen. Da wir nicht wissen, ob wir vielleicht doch in wenigen Wochen soweit getrocknet sind, dass es eine Chance zur Wiederöffnung gibt, wird ein Ausweichquartier vermutlich erstmal nicht in Frage kommen.
Hat vielleicht jemand schon mal in einer ähnlichen Situation gesteckt und kann mir von pfiffigen Ideen berichten? Oder tun wir einfach so, als wäre wieder Corona und machen was mit Abholservice? Man kann aber auch nicht ständig zwischen diesen Trocknungsmaschinen rumturnen…?
dass ist wirklich bitter. Ich kann eine Sache zur Sommerleseaktion sagen. Wir, in Mannheim, hatten während Corona unsere Sommerleseaktion digital angeboten. Also die Kinder lesen die Bücher und sollen drei Aufgaben dazu lösen. Wir haben die Plattform „LearningApps“ genutzt, dies kannten viele Kinder bereits aus der Schule. Es war alles datenschutzkonform, da nur wir die bearbeiteten Aufgaben ersehen konnten, also welches Kind welche Aufgabe gelöst hatte. Dies kann man in den Einstellungen so einstellen. Wir haben nach der Aktion die ganzen Apps gelöscht und somit auch die Daten der Kinder.
Ich hoffe, dass Sie bald wieder öffen können und drücke Ihnen die Daumen.
Ich kann da jetzt auch nur Corona als Inspiration nehmen, aber wir hatten eine zeitlang ein bestell system.
Also keine spezifischen Bücher (das ist einfach zu viel und zu aufwendig) sondern Buchtaschen zu bestimmten Themen (nach Alter) die man per Mail oder Telefon zur Bestellung während eines bestimmten Termin-Fensters bestellen konnte.