Die Auskunft ist tot - lang lebe die Auskunft!
Wir haben in unserer Bibliothek beobachtet, dass die Inanspruchnahme klassischer Auskunftsanfragen in einer WB immer weiter zurück geht. Parallel dazu zeigt sich eine qualitative Verschiebung der Anfrageinhalte: technische Support-Anfragen (VPN-Installation, Druckerproblemen, WLAN-Konnektivität, Selbstverbuchungssysteme) nehmen zu, während inhaltliche Rechercheanfragen sich auf Known-Item-Searches und E-Book-Zugriffe reduzieren. Zudem tauchen KI-generierte, in der Realität nicht existierende Literaturhinweise auf.
Aus Gesprächen mit Kollegys von anderen wissenschaftlichen Bibliotheken wissen wir, dass sie ähnliches beobachten. Gern würden wir die gefühlte Empirie mit ein paar Zahlen und weiteren Erfahrungen untermauern und freuen uns, wenn Sie/Ihr an unserer kleinen Umfrage teilnehmen würden/würdet. Die Umfrage richtet sich vorrangig an Kolleg*innen, die in Universitäts- oder Hochschulbibliotheken arbeiten und regelmäßig Auskunfts-/Informationsdienste machen.
Die Ergebnisse fließen in unseren Vortrag bei der BiblioCon ein ( Program ).
Die Umfrage dauert etwa 5-10 Minuten und erfolgt vollständig anonym. Wir würden uns freuen, wenn Ihr/Sie uns unterstützen würdet/n!
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