Stellenabbau durch Reduzierung der Öffnungszeiten

Anbei ein mahnendes Beispiel eines sozialverträglichen Stellenabbaus im Zuge einer Reduzierung der Öffnungszeiten.

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Aufgrund der allgemein sehr schlecht aussehenden Gewerbesteuereinnahmen, der exorbitanten Schulden von Kommunen, Ländern und dem Bund sowie Sozialleistungen, die einen Stand erreicht haben, der alles erdrückt, werden sich viele Bibliotheken noch wundern. Man merkt schon jetzt wohin die Reise geht. Über die seit Jahrzehnten dafür verantwortlichen Parteien möchte ich mich hier an dieser Stelle aus Gründen nicht äußern. Herzlichen Dank an alle Verantwortlichen :smiling_face_with_three_hearts:

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Tja, ich sag nur: “freiwillig kulturelle Aufgabe”. Viel Blablabla wie wichtig Bildung und Lesen ist - und immer wenn’s dann was kostet interessiert sich keiner für das Geschwätz von gestern. In unserem Land hat es ja noch nicht einmal für ein Bibliotheksgesetz gelangt das diesen Namen wirklich verdient - stattdessen haben wir Empfehlungen mit hätte, könnte, eventuell, wenn möglich …

Vor 30 Jahren stand meine Bücherei schon einmal, im Rahmen eines Trägerwechsels, vor dem Aus. Nur soviel: Die Rettung kam nicht von alleine. Also kein neues Phänomen.

Ich kann nur empfehlen: Kommt raus aus eurer “Heile-Welt-Nische”, ab sofort beginnen die Verteilkämpfe und wer sich da nicht vehement wehrt hat schon verloren.

Traurig, aber so isses - hätte mir auch gewünscht die Früchte meiner erfolgreichen Arbeit noch bis zur Rente ernten zu können - bin zwar Optimist, aber das wird nichts werden.

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Danke für die wichtigen Worte! Das ist immer wieder unfassbar zu lessen. Haben Sie zu den Vorgängen von vor 30 Jahren weitere Details? Die interessieren mich.

Dass das kein neues Problem ist, logisch. Dass die politischen Gegebenheiten dafür verantwortlich sind, klar.

Es läuft auf eine Sache hinaus: öffentliche Sichtbarkeit. Hierfür versuche ich meinen Teil dazu beizutragen.

Allen weiterhin viel Erfolg, Kraft und Durchhaltevermögen.

Wen es interessiert kann mich gerne dienstlich anrufen oder anmailen - 06252-69630 oder k.koob@stadt.heppenheim.de

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