Bei uns reinigen städtische Reinigungskräfte. Es gibt ein Dienstvereinbarung, nach der Flächen wie Schreibtische, Fensterbänke etc. nur gereinigt werden, wenn sie freigeräumt sind. D.h., wir räumen das Regal frei, und im Laufe der Woche wird irgendwann darübergeputzt. Sie sehen schon, da greift man eher selbst zum Feudel, als tagelang zu warten.
Wir sind in 2er-Teams aufgeteilt, die je für eine Etage zuständig sind. Da reinigen wir regelmäßig (wöchentlich) alle Oberflächen. Wenn wir mit den Regalen durch sind, vergehen ein paar Wochen und wir fangen wieder von vorne an.
Auf unsere Reinigungsfirma verlassen wir uns da nicht.
wir haben von der Lebenshilfe Werkstatt über Variabel einen Mitarbeiter, der einmal pro Woche kommt und sowohl die Bücher als auch die Regale putzt. Das klappt sehr gut und kostet nicht viel. Selten sind die Medien nicht ganz exakt eingeräumt. Wir haben den Kollegen an einem internen Diensttag bei uns, nach unserem ausleihstärksten Nachmittag. Damit werden auch alle zurückgegeben Medien sofort geputzt.
bei uns ist die Reinigungsfirma beauftragt, einmal jährlich die Regalreinigung vorzunehmen. Die zwei Damen, die dies tun, sind eingewiesen, arbeiten sorgfältig und bringen die Regalordnung auch nicht durcheinander. Ich würde eine halbjährliche Reinigung vorziehen, aber ich muss dies von meinem Bücherei-Budget finanzieren und mehr ist halt nicht drin. Leider wurde es abgelehnt, die Regalreinigung in den städtischen Standardvertrag aufzunehmen.
Die Reinigung wird nach Terminabsprache an zwei Tagen außerhalb der Öffnungszeit durchgezogen, an einem Freitag und Samstag. Wir stellen zwei bis drei freie Bücherwagen zur Verfügung, damit die Regalböden abgeräumt, geputzt und direkt wieder eingeräumt werden. Mit der Reinigungsleistung sind wir zufrieden.