Probleme mit RFID-Verbuchung bei Tonies

Hallo in die Runde,

einst hatte ich diese Frage schonmal in die Runde geworfen - möchte sie aber gerne hier im Forum nochmal teilen und besprechen, da wir nach wie vor zu keiner zufriedenstellenden Lösung gekommen sind.

Es geht um die bekannte Problematik von Tonie-Figuren in Kombination mit RFID-Transpondern. Dass es hier gelegentlich zu Störungen kommen kann, ist ja nichts Neues. Bisher konnten wir unsere Tonies problemlos in kleinen Reißverschlusstaschen, in denen auch der RFID-Tag untergebracht ist, über den Selbstverbucher ausleihen lassen.

Mit den neuen Book-Tonies (und auch einige der neuen “normalen” Figuren”) stehen wir nun allerdings vor einer Herausforderung: In derselben Verpackung kommt es plötzlich häufiger zu Problemen bei der Verbuchung. Figur und Tag stören sich gegenseitig, die Verbuchung wird nicht in allen Fällen korrekt ausgeführt.

Da dieses Thema ja viele Bibliotheken betrifft, wollte ich in die Runde fragen, ob jemand bereits eine praktikable Lösung gefunden hat. Natürlich könnten wir die Tonies vor der Verbuchung aus der Tasche nehmen und den Tag separat einlesen – das klappt im manuellen Ausleihprozess gut. Für uns als Open Library ist das aber leider keine wirkliche Option, da wir ungern unsere Nutzenden dazu ermutigen möchten, die Figuren selbstständig aus den Taschen zu nehmen.

Daher meine Frage: Hat jemand eine clevere Idee oder vielleicht sogar ein alternatives Verpackungskonzept ausprobiert, das sich im Alltag bewährt hat? Es muss nicht zwingend bei den Reißverschlusstaschen bleiben – wir sind da durchaus offen für andere Lösungen.

Ich freue mich sehr über Rückmeldungen und den Austausch dazu!

Ich werfe mal als nicht-ÖB’ler meine 2 Ct in die Diskussion: Anscheinend sind in den Tonies RFID-Tags verbaut, die auf der gleichen Frequenz arbeiten wie die RFID-Tags in einer Bibliothek, die HF-Technologie nutzt. Hier fand ich einen Artikel, der sich etwas genauer mit den Tags in den Tonies beschäfitgt.

Zwei RFID-Tags, die auf der gleichen Frequenz arbeiten, stören sich gegenseitig. Die Störung ist um so sicherer, je näher die beiden Tags zueinander sind. Die “Book-Tonies” scheinen kleiner zu sein als die Figuren, daher ist die Chance einer Störung größer.

Man könnte das Problem entschärfen, wenn man die Tonie-Figur mit Metall umhüllt. Eine metallene Dose oder ein Gewebe mit Metallfäden sollte genügen, der RFID-Tag der Bibliothek muss natürlich außerhalb davon angebracht werden und sollte auch nicht direkt auf dem Metall aufliegen.

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Servus, wir verwenden Plastikbehälter rund mit Schraubverschluss. Dadurch kommt es zu keinen Problemen mit den in den Tonies verbauten Tags. die Transponder kleben wir innen in den Behälter. Problemlos am Selbstverbucher. Am Rückgabeautomat könnte es Probleme in der Sortieranlage geben durch die Runde Form. Wir haben allerdings aus Gründen der Ökonomie und weil Open Library 7 Tage von 7-22 Uhr nur noch ein Rückgafenster mit Medienrutsche.

Bezugsquelle

Bezeichnung

Petpacker 250 ml glasklar Öffn. 70mm mit Deckel

Die Tonies lassen sich so auch schön präsentieren.

Viel Erfolg beim Ausprobieren

Wir kleben kleine runde Transponder direkt auf die Rückseite der Book-Tonies. Das klappt sehr gut. Alle anderen Toniefiguren haben wir ebenfalls mit Transpondern versehen, die auf Karten angebracht sind und mit Kabelbindern an den Tonies hängen. Man muss diese Kärtchen beim Draufspielen etwas weghalten, da der Download sonst nicht startet, aber die Verbuchung klappt reibungslos.

Unsere Toniefiguren können dadurch ohne Behälter ausgeliehen werden (und nehmen weniger Platz im Regal weg, was bei über 1300 Toniefiguren nicht unerheblich ist). Einzig die Rückgabe über die Außenrückgabe funktioniert hierbei nicht, aber wir freuen uns dann darüber, dass die Kundschaft direkt wieder in die Bücherei kommt!