Im Zuge der Umstellung auf die Onleihe 3.0 sind zahlreiche allgemeine Probleme und neue Hürden aufgetreten. Manche explizit mit der Onleihe selbst, manche in Zusammenhang mit der Nutzung der Onleihe und entsprechenden Endgeräten etc. pp.
Diese versuche ich hier zentralisiert sichtbar darzustellen. Gerne ergänzen!
Eventuell ergeben sich daraus Hilfestellungen für die betreffenden Personen.
Beginnen möchte ich mit nachfolgendem Erfahrungsbericht einer nutzenden Person:
Alleine in jedem Falle. Daher setze ich auf Gemeinsamkeit. Bibcourse ist für die Sichtbarkeit in jedweder Hinsicht eine wunderbare Sache. Gerne ergänzen! Welches Problem ist im (beruflichen) Alltag mit der Onleihe 3.0 aufgetreten? Hier erwähnen.
Ich lasse das mal hier: der Hinweis zum Gendern ist ziemlich rückschrittlich und man muss ihn auch noch mit den Allgemeinen Nutzungsbedingungen akzeptieren
Das ist so nicht wahr. Der wirklich überwiegende Teil der Vormerkungen und sogar der Merkzettel wurde bei der Migration übertragen. Wenn man zu den wenigen Prozent gehört, bei denen es nicht geklappt hat, ist das zwar ärgerlich, aber alles andere als tragisch. Neu-Vormerken kostet nix.
Das höre ich aber auch nicht zum ersten Mal. Gibt es eine Erklärung, welche den Nutzenden vor einem potenziellen Wechsel zugekommen gelassen werden kann, um dies zu vermeiden?
Das kann ich bestätigen: Nachfragen wegen verlorener Merkzettel oder Vormerkungen gab es eine Handvoll, nach einer Erklärung wurde dann erneut (kostenfrei) vorgemerkt. Natürlich waren die Betroffenen verständlicherweise nicht glücklich mit der Situation, aber mit den begleitenden Erläuterungen und Bitten um Verständnis befriedet.
Wir hatten ungeachtet der guten Nachrichten “Auch Merkzettel werden übertragen” im Vorfeld darauf hingewiesen, dass der Onleihe 2er Merkzettel zusätzlich auch abgespeichert werden solle, wenn man ganz sicher gehen will.
Auf der offiziellen Hilfeseite der Onleihe gibt es ganz viele Informationen, auch aktuellen Problemen und noch geplanten Korrekturen. Viele Bibliotheken haben sich die bereitgestellten Infos auch auf ihren Kanäle geschnappt. Und wie immer: Im Zweifel sich erst mal an die Bibliothek wenden und nachfragen. Ist m. E. zielführender, als sich öffentlich zu beschweren
Insgesamt sind die Rückmeldungen überwiegend positiv. Abgesehen von der Politik von Tolino/Thalia, die dachten es sei eine kluge Idee, ihren Browser in den Entwickleroptionen zu verstecken, damit niemand mehr leiht und alle bei Ihnen kaufen. Aber dafür kann die Onleihe nichts. Die neuen E-Reader haben ohnehin alle Android und damit die Möglichkeit, Apps aus dem Playstore zu installieren. Das wird sich mittelfristig auch durchsetzen, siehe die Tests der einschlägigen Computerzeitschriften/Portale.
Ich bin in zwei Bibliotheken Kunde und nutze dort auch bei beiden die Onleihe. Seit der Onleihe 3 bekomme ich nur die Meldung, dass die vorgemerkten Medien zur Ausleihe bereit steht. Leider wird aber nicht die Bibliothek erwähnt, wo ich das Medium vorgemerkt habe. Das finde ich sehr schade, denn so muss ich mich bei beiden Bibliothehen anmelden und schauen, wo das reservierte Medium ist. Das war vorher nicht so. Wenn man das ändern könnte, wäre das toll.
Ansonsten finde ich die neue Onleihe sehr schön, der Merkzettel und auch die Vormerkungen waren da.
Das wird viel zu wenig beachtet: die allermeisten Probleme macht der Tolino, nicht die Onleihe selber. Weil sehr viele den Tolino nur für die Onleihe nutzen, wird das mangels Vergleichsmöglichkeiten, schlechten Vorbildern wie dem Kindle und vielleicht auch fehlendem technischen Durchblick gleichgesetzt. Mir scheint auch, der verlinkte Mastodon-Post weist auf ein Tolino- und kein Onleiheproblem hin. Wer mal ein Pocketbook genutzt hat, kennt den Unterschied (keine Ahnung, wie die mit Onleihe 3.0 umgehen können).
Obligatorischer Disclaimer: Das bedeutet nicht, dass die Divibib keine Fehler oder Bedienungsmurks macht. Das bedeutet, dass es hilfreicher wäre, der Divibib bei Dingen, an denen sie etwas drehen könnte, auf die Nerven zu gehen. Das bedeutet auch, dass man den Leser*innen sagt: Bitte beschweren Sie sich bei Tolino/den Buchhandelsketten, damit Tolino sich mal bequemt, die Fehler auszubügeln.
»Das bedeutet, dass es hilfreicher wäre, der Divibib bei Dingen, an denen sie etwas drehen könnte, auf die Nerven zu gehen. Das bedeutet auch, dass man den Leser*innen sagt: Bitte beschweren Sie sich bei Tolino/den Buchhandelsketten, damit Tolino sich mal bequemt, die Fehler auszubügeln.«
Korrekt. Das ist der einfachste Weg, um die Beschwerdethematik auf die Nutzenden umzulegen.
Wie könnten hier gute Beschwerdewege aussehen? Kennst du empfehlenswerte Wege, E-Mail-Adressen, Telefonnummern etc., welchen den Nutzenden noch mitgegeben werden können? Das Onleihe-Forum ist bekannt.
Ich habe nichts dagegen, wenn sich die Büchereimitarbeiter*innen ebenfalls bei Tolino melden. Der springende Punkt bleibt, dass erkannt werden muss, wann es ein Tolino- und wann ein Onleiheproblem ist. Nach dem, was man im Userforum liest, ist das in der Breite nicht unbedingt gegeben. Es würde auch helfen, wenn bei Anfragen zur onleihefähigen E-Book-Readern ebenfalls auf Pocketbook hingewiesen werden würde, mit der dringenden Bitte, beide Marken auszuprobieren.
Nach meinem Bauchgefühl ist eine Beschwerde oder ein Wunsch nach Rückgabe (am besten vor Ort) bei einer der Ketten oder im Buchladen, wo der Tolino gekauft wurde, der Weg, der am wirksamsten wäre. Weiterhin bleibt natürlich das Kontaktformular bei Mytolino.de. Dort wird in einem Einleitungstext allerdings für den Support erst einmal wieder direkt an den verkaufenden Händler verwiesen.
Für die Selbsthilfe gibt es auch noch das m.W. sehr aktive E-Reader Forum.