Der Bibliotheksdienst steht 2026 vor einem Neuanfang mit verändertem Profil und neuer Herausgeberschaft . In seiner Neuausrichtung steht er nun noch stärker als zuvor für den Blick in die und aus den „Maschinenräumen“ der Bibliotheken und anderer Gedächtniseinrichtungen: eine Zeitschrift von Praktiker*innen für Praktiker*innen, über alle Statusgruppen hinweg. Mit dieser Fokussierung soll zugleich das Selbstverständnis des Bibliotheksdienstes in der doppelten Bedeutung als Dienstleistung für alle in Bibliotheken und angrenzenden Institutionen tätigen Personen und gleichermaßen als Produkt dieser Community geschärft werden.
Die Zeitschrift behandelt daher sowohl Querschnittsthemen aus Bereichen wie Management (z.B. Personalentwicklung, Prozessgestaltung, Agilität/New Work, Führung), Nachhaltigkeit oder Benutzungsforschung, die für alle Gedächtnisinstitutionen von Belang sind, als auch spezifischer bibliothekarische Themenkomplexe wie Openness & Open Science, Bibliothek als physischer und sozialer Ort & Lernraum oder die Vermittlung von Informations- und Medienpraxis. Schließlich soll die Zeitschrift eine bibliotheksspezifische Perspektive auf gesellschaftliche Debatten bieten (aktuell etwa Demokratieförderung oder die Aufarbeitung der kolonialen Kontexte von Sammlungsgut).
Für das erste Heft im neuen Format laden wir alle Interessierten ein, Fachbeiträge, Erfahrugsberichte oder auch Essays zum Thema Neustart/Neubeginn einzureichen. Details zu möglichen Themen und Formaten können Sie dem kompletten Call for Papers entnehmen.
Wir freuen uns auf Ihre Beiträge!