Welche Zugänge gibt es heute zu feministischer und queerer Begriffsarbeit und gendergerechter Erschließung? 1996 präsentierte frida mit der thesaurA den Österreichischen Frauenthesaurus – ein feministisches Vokabular, das herkömmliche Dokumentationssprachen kritisch hinterfragte und Alternativen für die Erschließung entwickelte (Web). Dreißig Jahre später greift das Projekt „thesaurA revisited“ diese Fragen neu auf (Web).
Im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung „Sichtbarkeiten, Zugänge, Netzwerke. Perspektiven feministischer und queerer Wissensorganisation“ (Web) am 1. Oktober 2026 geht es am Online-Vormittag unter dem Titel „Begriffe in Bewegung“ um Übersetzung, Abgleich und Weiterentwicklung von Vokabularen und um aktuelle Herausforderungen feministischer und queerer Begriffsarbeit.
Programm
- Gerrit Weßel (Homosaurus AG QueerSearch): Der Homosaurus spricht jetzt deutsch. Einblicke in das Übersetzen eines queeren Thesaurus
- Andrea Gruber (Ariadne, Österreichische Nationalbibliothek): thesaurA vernetzt. Von feministischen Fachvokabularen bis zur Gemeinsamen Normdatei (GND)
- Judith Coffey (Fachinformationsdienst Gender, UB der Humboldt-Universität zu Berlin): Gender Studies in der Gemeinsamen Normdatei (GND). Herausforderungen und Herangehensweisen an eine Weiterentwicklung des GND-Vokabulars aus Sicht der Geschlechterforschung
- Pause
- Anke Spille (Digitales Deutsches Frauenarchiv): Initiativen und Herausforderungen feministischer und queerer Begriffsarbeit – Impuls
- Austausch und Vernetzung